Die Säulen der Unfallprävention
Um ein sicheres Miteinander auf den Alpen und Weiden zu gewährleisten, setzt die Arbeitsgruppe auf ein bewährtes Massnahmenpaket:
- Professionelle Risikobeurteilung: Tierhaltende nutzen Checklisten und Fachberatungen vor Ort, um potenzielle Konfliktpunkte frühzeitig zu entschärfen und ihre Sorgfaltspflicht zu erfüllen.
- Fachliche Begleitung: Kooperation zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Wanderwegverantwortlichen zur Entschärfung lokaler Brennpunkte.
- Klare Kennzeichnung: Die bekannten grünen Warntafeln («Kuhmütter schützen ihre Kälber») informieren Gäste mittels Piktogrammen über das richtige Verhalten. Wichtig: Tafeln sollten nur hängen, wenn die Herde tatsächlich präsent ist.
- Spielerische Vermittlung: Der Erlebnisweg «Lea und Ben bei den Mutterkühen» war 2025 sehr erfolgreich. Ab März 2026 wird das Angebot erweitert: Neu kommt ein Standort in Freienstein (ZH) hinzu.
Eigenverantwortung bleibt entscheidend
Trotz der guten Bilanz mahnt die Arbeitsgruppe zur Vorsicht. Kritische Situationen entstehen meist dort, wo Schutzmassnahmen fehlen oder sich Gäste unsachgemäss verhalten. Ein zentraler Risikofaktor bleibt das Mitführen von Hunden in der Nähe von Herden.
Die Arbeitsgruppe – bestehend aus Mutterkuh Schweiz, dem Schweizer Bauernverband, Schweizer Wanderwege, SchweizMobil, BfU und BUL – dankt allen Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Sicherheit.
Weiterführende Informationen & Ratgeber: Detaillierte Verhaltensregeln und Hilfsmittel finden Sie auf diesem Link.